Über
the Frankfurt art experience

The Frankfurt Art Experience ist seit 2019 die offizielle Plattform der Frankfurter Galerien. Sie macht die Vielfalt der Frankfurter Galerienszene sichtbar, fördert ihre Vernetzung und schafft neue Zugänge zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Ihr Ziel ist es, Frankfurt als bedeutenden Kunst- und Galerienstandort nachhaltig zu stärken und das Interesse an Kunst über bestehende Sammlerkreise hinaus zu fördern.

Frankfurt verfügt über ein außergewöhnlich dichtes Kunstökosystem: International renommierte Kunsthochschulen, zahlreiche Atelierhäuser, bedeutende Privat- und Unternehmenssammlungen sowie eine vielfältige Museumslandschaft prägen die Stadt. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die rund 50 Galerien und Offspaces ein. Sie entdecken und fördern Künstler, begleiten ihre Entwicklung, vermitteln ihre Werke und bilden eine wichtige Verbindung zwischen künstlerischer Produktion, Kunstmarkt und Institutionen. Zugleich prägen sie mit ihren Ausstellungen und Aktivitäten das kulturelle Leben in den Frankfurter Stadtvierteln.

The Frankfurt Art Experience verbindet diese eigenständigen Akteure unter einem gemeinsamen Dach und entwickelt Formate, die Kunst erlebbar machen. Das Frankfurt Gallery Weekend eröffnet jährlich im September die neue Ausstellungssaison mit einem stadtweiten Programm der Galerien und Offspaces. Das House of Galleries bringt Galerien aus Frankfurt, Deutschland und Europa an außergewöhnlichen Orten zusammen und eröffnet neue Perspektiven auf Kunst und Kunstmarkt. Ergänzt werden die Veranstaltungen durch kuratierte Art Walks, Kunstgespräche und Netzwerkangebote, die Begegnungen ermöglichen, Wissen vermitteln und neue Zielgruppen ansprechen.

Damit schafft The Frankfurt Art Experience eine gemeinsame Öffentlichkeit für die Galerien, fördert den Austausch zwischen Künstlern, Galeristen, Sammlern und Kunstinteressierten und trägt zur kulturellen wie wirtschaftlichen Entwicklung des Kunststandorts Frankfurt bei.

The Frankfurt Art Experience ist eine Gemeinschaftsinitiative von Tyrown Vincent und der Kreativagentur Urban Media Project.

rückblicke
2019 – 2025

House of Galleries

2026
2025


2025

Frankfurter Galerien: Neue Stimmen und Jubiläen

Frankfurt wächst als Plattform für Kunst: Zum Saisonstart 2025 eröffnen neue Galerien und bringen frische, spannende Positionen in die Stadt. Im Bahnhofsviertel zeigt die Bode Galerie Arbeiten von Woo Jong Taek, die Galerie Schugar Rotariu widmet sich zeitgenössischen osteuropäischen Künstlerinnen und Künstler, und in Sachsenhausen eröffnet die Galerie 3AP ihren zweiten Standort mit Werken von Nadine Karl. Auch Galerien von außerhalb testen Frankfurt temporär als Ausstellungsort: Die SIGHT Galerie aus Offenbach, die edition & galerie hoffmann aus Friedberg gemeinsam mit der Pariser Galerie Eric Mouchet sowie die Berliner Galerie Mountains bringen neue Perspektiven und Experimentierfreude in die Stadt.

Neben den Neugründungen würdigt der Saisonstart auch langjährige Kontinuität: Die Galerie Rundgænger feiert 10 Jahre, die CHRISTEL WAGNER GALERIE 20 Jahre, die Galerie AM PARK 25 Jahre, die Galerie Barbara von Stechow und die Galerie Hübner & Hübner 30 Jahre. Ihre Jubiläumsausstellungen zeigen, wie Galerien über Jahrzehnte Räume für künstlerische Positionen schaffen und Frankfurts Kunstleben nachhaltig prägen. Von Fotografie über Malerei bis hin zu Skulptur und Performance – die Vielfalt der Präsentationen spiegelt die Leidenschaft und Beharrlichkeit der Galeristinnen und Galeristen wider.

So vereint der Saisonstart neue Stimmen, internationale Vernetzung, Experimente und Jubiläen zu einem lebendigen Bild der Frankfurter Galerienlandschaft.


2024

 30. Jubiläum des Frankfurter Saisonstarts

Gold ist gerade sehr gefragt. An der Börse erzielt das Metall Höchstpreise, in Paris spornt es Athleten und Athletinnen zu Höchstleistungen an. Nun fällt auch das 30. Jubiläum des Frankfurter Saisonstarts in dieses goldene zwanziger Jahr. Denn es gibt vom 6. bis 8. September 2024 Grund zu feiern: Nicht nur hat das Galerienwochenende einen stetig wachsenden Teilnehmerkreis zu verzeichnen, auch ist er Saisonstart zu einer wichtigen Veranstaltung im enggetakteten Kulturkalender der Stadt gereift. In diesem Sinne freut es uns, dass Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig sich dafür stark gemacht hat, The FrankfurtArt Experience mit Mitteln aus der Tourismusabgabe großzügig zu fördern.

Das künstlerische Programm reicht von der Malerei, Fotografie, Skulptur bis hin zu Videokunst und Performance. Deutlich wird dabei auch die Brückenfunktion, die Galerien für die Kunst Rhein-Main haben: Gut ein Fünftel der vertretenen Künstlerinnen und Künstler stammt aus den Akademien Städelschule, HfG Offenbach, oder Kunsthochschule Mainz.

Zum Jubiläum aber haben wir uns mehr als Gold, das glänzt und strahlt, einfallen lassen. Mit dem Gesprächsformat House of Galleries haben wir in den vergangenen Wochen mit Frankfurter Museumsinstitutionen und Berliner und hiesigen Galerien über Kunstmarkt, Geschäft und Inhalt gesprochen. Im Herbst veröffentlichen wir darüber hinaus die erste repräsentative Erhebung, die ein detailliertes Bild über den Galerienstandort zeichnen soll.


2023

AKademien aus rhein-main PROMINENT VERTRETEN und internationale Positionen

Mit ihrer 5. Ausgabe setzt The Frankfurt Art Experience 2023 ihren Fokus einerseits auf die Vielzahl der ausgestellten Künstlerinnen und Künstler, die an Kunsthochschulen im Rhein-Main-Gebiet studiert haben – Städelschule, HFG Offenbach, aber auch der Kunsthochschule Mainz – und andererseits auf die vielen Nationalitäten, die die Multikulturalität und Offenheit Frankfurts widerspiegeln. Des Weiteren stehen im Mittelpunkt des Galerienwochenendes Kunstwerken aus und auf Papier wie Zeichnungen und Druckgrafik, deren Preise durchaus auch im dreistelligen Bereich starten – und beim diesjährigen Saisonstart erfreulich häufig vertreten sind. So begegnen uns in der Entdeckergalerie Rundgænger im Bahnhofsviertel die Swimming-Pool-Arbeiten der Leipziger Künstlerin Tiziana Jill Beck, in der Fahrgasse zeigt die Galerie Greulich Jan Schmelchers Zeichnungen, die sich mit dem Hedonismus am Endpunkt der utopischen Erzählungen der 60er und 70er befassen. Gleich mehrere renommierte Frankfurter Galerien widmen sich der ältesten Form der Kunst in der Menschheitsgeschichte, der Malerei, als auch dem Medium der Fotografie, das in Frankfurt stark verankert ist.

Das umfangreiche Programm ermöglicht mit dreizig geführten Touren – davon acht in Englisch – quer durch die Stadt zudem vielseitige Einblicke in die zeitgenössische Kunstszene und interaktive Gespräche und Diskussionen zu den verschiedenen künstlerischen Ansätzen. Dieses Jahr dürfen wir zwei Newcomers begrüßen: die renommierte und auf internationale Messen vertretene “Neue Alte Brücke” sowie Jean-Claude Maier aus dem Bahnhofsviertel.


2022

Zeitgenössische positionen: Neu- und Wiederentdeckungen

Im Rahmen der Frankfurt Art Experience 2022 zeigen die Frankfurter Galerien Kunst in mannigfaltigen Medien und Formaten. Lokal und international, mit kunsthistorischen Neu- oder Wiederentdeckungen sowie zeitgenössischen Positionen. Zusammen mit dem Angebot verschiedener Off-Spaces und Kunstinstitutionen ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zu individuellen Entdeckungstouren im gesamten Stadtgebiet.

Besondere Highlights sind in diesem Jahr die Ausstellung in der Kai Middendorff Galerie, die über 20 rare Zeichnungen des österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli präsentiert, der vor drei Jahren mit einer großen Schau in der Frankfurter Kunsthalle SCHIRN gewürdigt wurde. Ebenfalls beeindruckend sind die Werke aus Andreas Breunigs neuer Serie EXTANT (extended), die erstmals in der Galerie Bärbel Grässlin zu sehen sein werden. Das Medium der Fotografie ist auch prominent vertreten, mit der dritten Einzelausstellung von Bernhard Prinz in Bernhard Knaus Fine Art, den Arbeiten von Hiroyuki Masuyama in der Galerie Rothamel sowie dem fotografischen Werk des ungarischen Schriftstellers Péter Nádas in der Galerie-Peter-Sillem. Weitere fotokünstlerische Arbeiten sind in der Ausstellungshalle 1A zu sehen, die seltene Vintage-Abzüge früherer Schwarzweiß-Fotografien von ungarischen Landschaften, Dörfern, deren Bewohnern und Szenen aus dem Alltag präsentiert. Dieses Jahr bereichern drei Newcomer den Saisonstart: E30 gallery im Nordend und Galerie Monica Ruppert sowie Galerie Siedlarek in der Innenstadt.


2021

Vielfältige Kunstwelten: Ein Rundgang durch Frankfurts Galerien und ihre Offspaces

Der 27. Saisonstart der Frankfurter Galerien im Jahr 2021 verspricht ein beeindruckendes Programm aus Talks und Walks, das vom 3. bis 5. September stattfindet. Die gut besuchten Rundgänge, dieses Jahr von Heike Strelow und Charlotte Lindenberg kuratiert, werden die Besucher durch Galerien, Ausstellungsräume, Offspaces und Sammlungen führen. Zudem steht eine Rallye durch die Frankfurter Galerien auf dem Programm – eine Idee und Initiative der Galeristen Peter Sillem und Kai Middendorff. Als neue Initiative im Rahmen des 27. Saisonstarts werden auch Aktivitäten für Kinder und Jugendliche angeboten. Dazu gehören unter anderem Führungen von Kindern für Kinder sowie eine Malwerkstatt mit Ausstellung im Festivalgebäude (ehem. Sportarena an der Hauptwache).

Inmitten der Vielfalt der Kunstwelten Frankfurts, zwischen Innenstadt, Westend, Bockenheim, Ostend, Sachsenhausen und Bahnhofsviertel, entdecken wir einige Highlights dieses Saisonstarts. Dazu gehört der faszinierende Zusammenhang zwischen Raum und Licht bei Friederike Walter in der Galerie Maurer sowie die gesellschaftliche Auseinandersetzung in der Christel Wagner Galerie mit Hartmut Kiewerts Malerei, die neue Perspektiven auf das Mensch-Tier-Verhältnis eröffnet. Ein weiteres Highlight sind die Skulpturen von Claus Tittmann (geb. 1941) zu den Jubiläumsjahren 2020/21. Er hat verschiedene Köpfe und Torsi zu Carl Maria von Weber (Uraufführung des „Freischütz“ 1821) und Friedrich Hölderlin (250. Geburtstag) in Keramik und Bronze geschaffen. Ergänzt wird die Ausstellung im Kunstraum Bernusstrasse durch weitere Köpfe in Keramik.


2020

Im Fokus: Fotografie und BewegtBild

Nach der Frankfurt Fashion Week, die 2021 erstmals stattfindet, kündigt das Frankfurter Wirtschaftsdezernat die 2. Ausgabe von The Frankfurt Art Experience an, die das vergangene Jahr ihr erfolgreiches Debüt feierte. Die Organisatoren entwerfen ein umfassendes Hygienekonzept, welches der gegenwärtigen Corona-Pandemielage Rechnung trägt und dem Schutz der Gäste und Beteiligten vor Ansteckung höchste Priorität einräumt. Mit zahlreichen Veranstaltungspunkten und Indoor-Ereignisse vermeidet das Kunstwochenend größere Menschenansammlungen.

Neben den berühmten Walks, die in über 30 Galerien im gesamten Stadtgebiet stattfinden, wird in der Großen Eschenheimer Straße 18 das Kunstwochenende mit den Art Experience fünf Talks beheimatet sein. Akteuren und Kennern der Kunstwelt werden die Situation auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt reflektieren und die strukturellen Änderungen, die sich aktuell abzeichnen, diskutieren. Der Abschluss Talk widmet sich der starken Präsenz des Mediums Fotografie in Frankfurt und dem Alleinstellungsmerkmal, das die Stadt damit für sich in Anspruch nehmen kann. Konzeptionell und organisatorisch begleiten die neuen Sprecherinnen der IG Galerien Frankfurt Heike Strelow, Jacky Strenz und Anita Beckers das Projekt. Erstmalig werden ausgewählte Frankfurter Galerien im Rahmen des Art Experience Show Room eine Spezialausstellung zum Thema Fotografie und bewegtes Bild zeigen. Dieses neue Format nutzt die einzigartige, rohbauartige Fläche im LSTNR-Space, um Frankfurter Galerien einen innovativen Raum unter dem Titel “Time in Transition” zur Verfügung zu stellen. Die Macher des „The Listener” zeigen ebenso eine Preview von dem, was die Welt ab 2021 hier erleben dürfen wird: Ästhetik, Mode, Digitales und Retail.


2019

Mainmetropole auf dem Kunstmarkt: Die erste Frankfurt Art Experience

1994 haben Frankfurter Galerien erstmals eine gemeinsame Veranstaltung im Frankfurter Kunstverein organisiert. Der 25. Saisonstart ist mit über 50 Ausstellungsorten Partner von The Frankfurt Art Experience, dem viertägigen Kunstfestival in Frankfurt, das mit Vorträgen und Diskussionen sowie geführten Touren und der erstmals in Frankfurt stattfindenden Kunstmesse Paper Positions 15.000 Besucherinnen und Besuchern empfing. Während eines gesamten Wochenendes im September können Kunstinteressierte durch Frankfurter Galerien wandeln, Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenlernen, am reichhaltigen Vermittlungsangebot teilhaben – und vor allem qualitätvolle Ausstellungen zeitgenössischer Kunst erleben.

Im Fokus der diesjährigen Edition steht die Sonderausstellung „GEMEINSAM! 25 Jahre Saisonstart der Frankfurter Galerien“, die in den Räumen der Galerie Lachenmann mit Dokumenten, Plakaten, Fotografien und Erinnerungsstücken einen kurzweiligen Rückblick auf die gemeinsamen Aktivitäten der Interessengemeinschaft Galerien in Frankfurt geben wird. Die von Isa Bickmann zusammengestellte Dokumentation beleuchtet ein dynamisches Kapitel der jüngeren Frankfurter Kunstgeschichte. Die Erstausgabe der Frankfurt Art Experience bietet ein vielseitiges Programm, das sich in zarten, vibrierenden, abstrakten und dynamischen Facetten entfaltet. Die Schwerpunktsetzung liegt dabei auf konzeptueller Fotografie und Malerei aus den Genres Pop-Art, Realismus, Surrealismus und Post-Romantik, insbesondere mit Fokus auf Körper/Figuren und deren Beziehung zur Natur.