Aktuelle Ausstellungen
in Frankfurt am Main
“Play at Your Own” so lautet der Titel der Ausstellung der US-amerikanisch-kanadischen Künstlerin Lynne Cohen (1944–2014). Die s/w-Fotografien, die zwischen 1977 und 1991 entstanden sind, zeigen menschenleere Räume. Nichts ist inszeniert.
Derzeit nimmt ein neuer großer Werkblock seinen Anfang. „In meinem Alter“, so Moritz Götze (*1964) „wird es Zeit, sich mit Mythen zu beschäftigen.“ Der Mythos (altgriechisch: Erzählung) verknüpft das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter, Geister und übernatürlichen Kräfte. Der Künstler verbindet Rückschau mit Prophetie und errichtet am Ufer der Gegenwart Leuchtfeuer für den Kurs Richtung Zukunft.
Die Gruppenausstellung „Fields Unbound“ versammelt vier künstlerische Positionen – Lucienne O’Mara, Anna Leonhardt, Giacomo Santiago Rogado und Albrecht Schnider – deren Arbeiten die Möglichkeiten und Grenzen malerischer Praxis neu befragen.
Jan Schmidts künstlerische Praxis richtet den Blick auf Prozesse, in denen Material,Handlung, Zeit und Zufall miteinander verschränkt sind. Seine Arbeiten entstehen aus klargesetzten Eingriffen – Sägen, Werfen, Wiederholen –, die Spuren hinterlassen. Ein Werk erscheint bei Schmidt als Gefüge von Beziehungen: zwischen Ausgangsmaterial und Eingriff, zwischen Bewegung und Widerstand, zwischen Planung und Reaktion des Materials.
Artemisia zeigt mit Isabelle Dutoit, Yvette Kießling und Tanja Selzer drei langjährige künstlerische Positionen der Galerie Leuenroth. In dieser Konstellation ein Novum. Im Titel deutet sich diejenige Ebene an, auf der sie sich in aller Unterschiedlichkeit treffen: der Hinwendung zur Natur.
Die Einzelausstellung „Layers of the Real“ mit Arbeiten von Jan Davidoff versammelt Werke aus einem zentralen Werkzyklus des Künstlers, in dem er sich mit der Fragilität von Gewissheiten und den tiefgreifenden Unsicherheiten unserer Gegenwart auseinandersetzt.
Mit ihrer neuen Arbeit Bliss wendet sich Laura J. Padgett unserer erratischen Beziehung zur Natur zu, die zugleich von Sehnsucht und Kontrolle, Nähe und Entfremdung geprägt ist. Ihre Fotografien zeigen, wie künstliche Nachbilder des Natürlichen zugleich Trost und Spiegel unserer eigenen Unvollkommenheit sind.
Mit Nevertheless zeigt Sebastian Volz eine Gruppe von neuen Bildern, die als malerische Übersetzungen von zeichnerischen Studien verstanden werden können. Die farbliche Reduktion betont die Nähe zu ihren zeichnerischen Vorgängern.
Mit unbroken promises richtet Gunilla Jähnichen den Blick auf Emotion, Ausdruck und die Frage, welche Wirkung Gestik auf Betrachtende haben kann.
In The Body’s Silent Rebellion verwandelt Dela Quarshie die Bildfläche in einen Resonanzraum für Fragen um Körper, Identität und gesellschaftliche Zuschreibungen.
In der Einzelpräsentation Whispers zeigt der Künstler Peter Schlör fotografische Arbeiten, die die Bildsprache der Romantik auf eindrückliche Weise in die Gegenwart überführen.
Im Mittelpunkt unserer Einzelausstellung steht das Frühwerk Peter Engels, das gegenständliche und abstrakte Malweise verbindet.
Mit der Ausstellung Reflecting Space präsentiert die Galerie Barbara von Stechow neue Arbeiten von Isa Dahl und Bruno Feger, die Skulptur und Malerei zu einer intensiven räumlichen Erfahrung verbinden. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage, wie Raum durch Material, Farbe und Wahrnehmung erfahrbar wird.
"Catching Light" ist ein Dialog zwischen flüssiger Tiefe (Menzke), atmosphärischer Stille (Stutz) und geometrischem Rhythmus (Tromborg). Drei Wege, das Unfassbare sichtbar zu machen.
Die Fallen im Werk von Andreas Slominski sind keine Attrappen. Sie sind funktionstüchtige, oft handelsübliche Geräte, manchmal verändert, teilweise selbst konstruiert. Es sind zum Beispiel Bären-, Fuchs- oder Vogelfallen, die immer „fängisch“, also mit einem Köder zum Fangen bereit, aufgestellt werden. Allerdings stellt sich die Frage, auf wen die Fallen abzielen. Gelten sie dem Betrachter, der Institution oder vielleicht der Kunst selbst?
Anlässlich des hundertsten Geburtstags von Ursula Edelmann präsentiert die PanGallery Frankfurt eine umfassende Retrospektive, die das gesamte Spektrum ihres fotografischen Schaffens würdigt.
Vergangene Ausstellungen
Mit I saw a rainbow at midnight … At night, all cats are grey zeigt die Galerie 3AP ihre vierte und letzte Soloshow des Jahres.
Im Zentrum der Ausstellung stehen 9 Bambusdosen von Andreas Caderas, die 2025 entstanden sind. Für die Kreation der Dosen verwendet Caderas alten japanischen Bambus. Innen sind die Dosen aus getriebenem Feinsilber gefertigt. Jede Bambusdose ist ein Unikat.
Ausdrucksstarke Farben, lichtdurchflutete Kompositionen und ein dynamischer Pinselduktus prägen das Werk des 1963 in Teheran geborenen Künstlers, der seit 1985 in Deutschland lebt und in Köln sowie Valencia arbeitet.
In der Ausstellung präsentieren wir Keramiken und Bilder des bedeutenden Iga Keramikkünstlers Kei Tanimoto (1948-2024). Die Ausstellung umfaßt Gefäße und Wandobjekte, sowie Bilder und Skulpturen, die in Tanimoto’s später Schaffensperiode entstanden sind.
Vor zwanzig Jahren zeigte die Galerie Hübner + Hübner erstmals Arbeiten von James Lloyd. Für den damals jungen britischen Malerwar es die erste Ausstellung in einer professionellen Galerie - und der Beginn einer Zusammenarbeit, die bis heute Bestand hat.
“Hope Is the Thing With Feathers” mit Arbeiten von Jordan Awori, Larry Bonćhaka, Niquu Eyeta, Aniela Idehen, Sopo Kashakashvili und Nando Nkrumah.
Die Bode Galerie präsentiert eine kuratierte Auswahl von Werken, die neue künstlerische Positionen mit etablierten Stimmen in einen spannungsreichen Dialog treten lässt.
Die diesjährige Ausgabe von „Sammelstücke“ widmet sich der Faszination des Sammelns in all ihren Facetten.
Die E30 Gallery Frankfurt widmet dem Berliner Maler Christopher Kieling (*1988) die umfassende Einzelausstellung „Between Calm and Motion“.
In dieser Doppelausstellung in der E30 Gallery Frankfurt treffen zwei konzeptuell rigorose Positionen der Gegenwartskunst aufeinander: André Schulze (Dresden) und Philipp Alexander Schäfer (Frankfurt).
In seinen neuen Werken bewegt sich Daniel zwischen Pop Art und Straßenkultur – eine Fusion aus Graffiti-Elementen, figurativer Malerei und einem ausgeprägten Sinn für Rhythmus und Atmosphäre.
In ihrer fünften Einzelausstellung bei uns präsentiert Alia Ali drei miteinander verbundene Werkgruppen, die sich mit den Themen Geschichte, Wahrnehmung und Zukunft befassen.
In seinen neuen Arbeiten beschäftigt sich Julian Heuser mit den titelgebenden Backrooms – virtuelle Räume, die laut Internet-Sage durch „Fehler in der Realität“ begehbar werden.
Inspiriert von Ornamenten und Stofflichkeit als kulturhistorische Bestandteile der Volkskunst, von Märchen und Mythen sowie Traditionen und Ritualen, erscheinen diese Einflüsse im Werk der Malerin und Keramik-Bildhauerin Beate Höing in einer ganz eigenständigen Ikonografie.
„Tatiana Urban gehört zu einer Generation von Künstlerinnen und Künstler. die sich in der Frankfurter Kunstszene mit eigenständiger, sensibler und zugleich bildmächtiger Malerei positioniert haben. […]”
Ausdrucksstarke Farben, lichtdurchflutete Kompositionen und ein dynamischer Pinselduktus prägen das Werk des 1963 in Teheran geborenen Künstlers, der seit 1985 in Deutschland lebt und in Köln sowie Valencia arbeitet.
Lena Schramm spielt auf der ganzen Klaviatur der Malerei: ungegenständliche Flecken, pastoser und lasierender Auftrag treten in Verbindung mit Fundobjekten aus Alltag und Populärkultur, Schrift und Collage.
Mit dieser Ausstellung setzt die Galerie die langjährige Zusammenarbeit mit George Steinmann fort, mit dessen Werk sie 2007 die Galerie eröffnete.