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Wie wollen wir leben?


  • Kunststiftung DZ BANK Platz der Republik, Eingang: Cityhaus 1, Friedrich-Ebert-Anlage Frankfurt am Main, Hessen, 60325 Deutschland (Karte)

Wie wollen wir leben?

03.06.2026 - 03.10.2026
Heike Baranowsky, Olivo Barbieri, Astrid Busch, Beate Gütschow, Jitka Hanzlová, Dieter Huber, Peter Hutchinson, Talisa Lallai, Lilly Lulay, Klaus Merkel, Karina Nimmerfall, Andrea Pichl, Eyal Weizman und Christian Nicolas
Kunststiftung DZ Bank

»Wie wollen wir leben?« Mit dieser Leitfrage richtet die Kunststiftung DZ BANK mit ihrer Ausstellung vom 3.6.–3.10.2026 den Blick auf unser Zusammenleben in der Stadt. Vor dem Hintergrund aktueller Stadtentwicklungsprojekte versammelt die Ausstellung künstlerische Perspektiven auf Architekturen, Begegnungsräume und Natur sowie den Menschen in der Stadt. Was brauchen wir, um in großer Vielfalt Räume gemeinsam so zu gestalten, dass wir zufriedener miteinander leben können? Nicht nur die Wohnungsnot und die Finanzierbarkeit von Wohnraum beschäftigen die Menschen in Großstädten in Deutschland, in Europa und der Welt, sondern auch, auf welche Weise ein Zusammenleben in Gemeinschaft und eine lebenswerte Umgebung gestaltet werden können.

Vier installative Beiträge stehen im Zentrum der Ausstellung. Sie widmen sich eben diesen Frage-stellungen. Astrid Busch (*1968 Krefeld, BRD) befasste sich im Auftrag der Kunststiftung mit dem Neuen Frankfurt, das 2025 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Karina Nimmerfall (*1971 Deggendorf, BRD) wendet sich den unterschiedlichen Höfen des »Roten Wien« (1919–1934) zu, die bis heute eine moderate Entwicklung des Mietzinses ermöglichen. Zwischen Stadtkern und Außenbezirken bewegt sich Heike Baranowsky (*1966 Augsburg, BRD) rund um Paris, wohin-gegen Andrea Pichl (*1964 Haldensleben, DDR) Plattenbauten nicht nur der ehemaligen DDR zusammenführt.

Alle Positionen zeigen, wie eng Architektur und Stadtentwicklung mit sozialen Fragen verbunden sind. Historische, politische und soziale Wohnkonzepte prägen unsere Großstädte bis heute. Sie lassen uns das Zusammenleben in der Stadt neu denken: Welche Voraussetzungen brauchen wir, um in Vielfalt Räume gemeinsam so zu gestalten, dass wir zufrieden miteinander leben können? Städtebauliche Lösungen beeinflussen unser Gefühl von Wohnlichkeit, sie bestimmen, an welchen Orten wir zusammenkommen und wo ein Miteinander entsteht. Genossenschaftliche Modelle, bei denen ein Geschäftsbetrieb gemeinschaftlich geführt wird, können alternative Lösungen der Fi-nanzierbarkeit von Wohnraum aufzeigen, die soziale und wirtschaftliche Teilhabe ermöglichen.

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