Gruppenausstellung
Streifzug durch Ostdeutsche Kunstlandschaften – von Brandenburg über Berlin und Leipzig bis nach Dresden. Unsere neue Gruppenausstellung vereint Malerei, Fotografie und Skulptur in unterschiedlichen künstlerischen Blickweisen.
Gruppenausstellung
Mit der Ausstellung „Passion Projects“ präsentiert die Galerie am Park eine Auswahl bedeutender internationaler Künstlerpersönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts.
Jean-Claude Maier
AXIS MUNDI
07.08.2026 - 06.09.2026
Liu Zexuan
Jean-Claude Maier
Die Möglichkeit, durch zeitgenössische Künstler:innen neue und spannende Perspektiven zu gewinnen, ist außergewöhnlich. In den vergangenen Jahren hat sich dieser Blick zudem geografisch deutlich erweitert.
Jean-Claude Maier hat insbesondere künstlerischen Positionen außerhalb Europas Raum gegeben – unter anderem aus Mexiko, Armenien, Angola, Thailand, Usbekistan, Südkorea, China, Simbabwe, dem Iran, den USA und der Türkei.
Zum Saisonstart zeigen wir die Ausstellung „AXIS MUNDI“ von Liu Zexuan.
In dieser Ausstellung setzt sich der Künstler mit den Geschichten, Überzeugungen und Erzählungen auseinander, die in und um Tibet entstanden sind, sowie mit der Art und Weise, wie sie die Wahrnehmung und Vorstellungskraft nach wie vor prägen.
Liu Zexuan hat daraus eine neue Serie von Arbeiten auf Papier geschaffen
Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Besichtigungstermin.
JEAN-CLAUDE MAIER präsentiert zeitgenössische Künstler aller Medien, die sich entweder am Beginn ihrer internationalen Karriere befinden oder an einem entscheidenden Wendepunkt ihres künstlerischen Werdegangs stehen. Die Ausstellungen werden unter anderem im Frieze Magazine und regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung besprochen sowie fortlaufend in der Contemporary Art Library dokumentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Galerie sind Gemälde der abstrakten Kunst von Theo Altenberg, Patricia Reinhart, Norbert Stefan, und Werke des Frankfurter Multimedia Künstlers Florian Adolph.
Wenn Sie Ihr Interesse an internationaler zeitgenössischer Kunst vertiefen möchten, freuen wir uns darauf, Sie zu den Veranstaltungen in der Galerie willkommen zu heißen.
Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung
Kontakt:
Jean-Claude Maier
mail@jeanclaudemaier.com
Nico Sawatzki, Christopher Kieling, Raphael Paulun
Reflections / Neuland
14.08.2026 - 25.09.2026
Nico Sawatzki, Christopher Kieling, Raphael Paulun
E30 Gallery
In der E30 Gallery im Nordend sind aktuell zwei Ausstellungen zu sehen, die die Bandbreite und den Fokus der Galerie auf junge, zeitgenössische Kunst widerspiegeln.
„Reflections“ versammelt neue Arbeiten von Raphael Paulun (*1990). Im Zentrum stehen vor allem seine Selbstporträts, die durch eine ruhige, konzentrierte Bildsprache geprägt sind. Paulun arbeitet dabei konsequent mit dem eigenen Bild - er ist in allen Werken selbst präsent und nutzt das Selbstporträt als Ausgangspunkt seiner malerischen Auseinandersetzung.
Die Motive entstehen aus persönlichen Erinnerungen und inneren Reflexionsprozessen. Diese verbindet Paulun immer wieder mit philosophischen Fragestellungen sowie kunsthistorischen Bezügen, die subtil in die Bildstruktur einfließen.
Charakteristisch für seine Malerei sind die reduzierte Farbpalette, eine präzise Komposition und ein bewusst eingesetzter Umgang mit der Materialität der Ölfarbe. Daraus entstehen Bilder, die weniger auf unmittelbaren Effekt zielen als auf eine nachhaltige, stille Präsenz.
Paulun studierte an der Alanus Hochschule und war Meisterschüler von Prof. Andreas Orosz. In dieser Zeit entwickelte er eine eigenständige künstlerische Position, die genaue Beobachtung mit handwerklicher Souveränität verbindet. Für ihn ist Malerei ein Mittel der Auseinandersetzung - mit dem eigenen Bild ebenso wie mit grundlegenden Fragen von Wahrnehmung und Existenz.
Nico Sawatzki & Christopher Kieling – „Neuland“ Die zweite Ausstellung unter dem Titel „Neuland“ vereint Arbeiten des Regensburger Künstlers Nico Sawatzki und des Berliner Künstlers Christopher Kieling.
Christopher Kielings (*1988) aktuelle Arbeiten entstehen im Zusammenspiel digitaler und malerischer Prozesse. Ausgangspunkt ist häufig kunsthistorisches Bildmaterial, insbesondere aus der Renaissance wie zum Beispiel die Magdalena von Tizian, die er in 3D-Programme überführt, modelliert und weiterentwickelt. Fragmente dieser digitalen Konstruktionen bilden die Grundlage seiner Malerei.
Die Motive bewegen sich dabei bewusst an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Bekanntes wird verfremdet, aufgelöst und neu zusammengesetzt, wobei das isolierte Detail in den Fokus rückt.
Kieling verbindet präzise digitale Konstruktion mit kontrollierter malerischer Ausführung. Mit Ölfarbe überlagert er klare Formen mit fließenden Elementen und schafft so Bildräume, die zugleich strukturiert und offen wirken.
Er studierte Grafikdesign am Central Saint Martins College in London - ein Hintergrund, der seine klare, zugleich bewusst ambivalente Bildsprache prägt.
Nico Sawatzki (*1984) verwandelt Malerei in einen Schwebezustand zwischen Erinnerung und Wahrnehmung. Ausgehend von seiner Herkunft aus der Street-Art entwickelt er mit Acryl und Sprühlack vielschichtige Bildräume, in denen sich Konstruktion und Auflösung, Nähe und Ferne, Licht und Dämmerung permanent verschieben. Seine Arbeiten wirken wie atmosphärische Landschaften ohne festen Ort - offen für Projektionen, getragen von intensiver Farbigkeit und einer subtilen räumlichen Spannung.
In einem aufwendigen Schichtprozess entstehen Oberflächen, die er ausbaut verdichtet und wieder auflöst. Gerade diese Bewegung zwischen Setzen und dem bewussten Abtragen von Farbschichten verleiht seinen Werken eine außergewöhnliche Tiefe und persönliche Handschrift. Auch wenn sich in vielen seiner Arbeiten Landschaften erkennen lassen, interessiert Sawatzki nicht das Abbild dieser, sondern der emotionale Nachhall, Stimmungen, Fragmente und Erinnerungen.
Seit 2012 arbeitet der in Regensburg geborene Künstler freischaffend und ist mit Ausstellungen und Sammlungspräsenz international vertreten, unter anderem in den USA, Kanada und Südkorea. Heute verbindet seine Malerei die Direktheit urbaner Herkunft mit einer präzisen, poetischen Bildsprache, die zwischen Abstraktion und Erinnerung eine eigenständige, unverwechselbare Position einnimmt.In der E30 Gallery im Nordend sind aktuell zwei Ausstellungen zu sehen, die die Bandbreite und den Fokus der Galerie auf junge, zeitgenössische Kunst widerspiegeln.
„Reflections“ versammelt neue Arbeiten von Raphael Paulun (*1990). Im Zentrum stehen vor allem seine Selbstporträts, die durch eine ruhige, konzentrierte Bildsprache geprägt sind. Paulun arbeitet dabei konsequent mit dem eigenen Bild - er ist in allen Werken selbst präsent und nutzt das Selbstporträt als Ausgangspunkt seiner malerischen Auseinandersetzung.
Die Motive entstehen aus persönlichen Erinnerungen und inneren Reflexionsprozessen. Diese verbindet Paulun immer wieder mit philosophischen Fragestellungen sowie kunsthistorischen Bezügen, die subtil in die Bildstruktur einfließen.
Charakteristisch für seine Malerei sind die reduzierte Farbpalette, eine präzise Komposition und ein bewusst eingesetzter Umgang mit der Materialität der Ölfarbe. Daraus entstehen Bilder, die weniger auf unmittelbaren Effekt zielen als auf eine nachhaltige, stille Präsenz.
Paulun studierte an der Alanus Hochschule und war Meisterschüler von Prof. Andreas Orosz. In dieser Zeit entwickelte er eine eigenständige künstlerische Position, die genaue Beobachtung mit handwerklicher Souveränität verbindet. Für ihn ist Malerei ein Mittel der Auseinandersetzung - mit dem eigenen Bild ebenso wie mit grundlegenden Fragen von Wahrnehmung und Existenz.
Nico Sawatzki & Christopher Kieling – „Neuland“ Die zweite Ausstellung unter dem Titel „Neuland“ vereint Arbeiten des Regensburger Künstlers Nico Sawatzki und des Berliner Künstlers Christopher Kieling.
Christopher Kielings (*1988) aktuelle Arbeiten entstehen im Zusammenspiel digitaler und malerischer Prozesse. Ausgangspunkt ist häufig kunsthistorisches Bildmaterial, insbesondere aus der Renaissance wie zum Beispiel die Magdalena von Tizian, die er in 3D-Programme überführt, modelliert und weiterentwickelt. Fragmente dieser digitalen Konstruktionen bilden die Grundlage seiner Malerei.
Die Motive bewegen sich dabei bewusst an der Grenze zwischen Figuration und Abstraktion. Bekanntes wird verfremdet, aufgelöst und neu zusammengesetzt, wobei das isolierte Detail in den Fokus rückt.
Kieling verbindet präzise digitale Konstruktion mit kontrollierter malerischer Ausführung. Mit Ölfarbe überlagert er klare Formen mit fließenden Elementen und schafft so Bildräume, die zugleich strukturiert und offen wirken.
Er studierte Grafikdesign am Central Saint Martins College in London - ein Hintergrund, der seine klare, zugleich bewusst ambivalente Bildsprache prägt.
Nico Sawatzki (*1984) verwandelt Malerei in einen Schwebezustand zwischen Erinnerung und Wahrnehmung. Ausgehend von seiner Herkunft aus der Street-Art entwickelt er mit Acryl und Sprühlack vielschichtige Bildräume, in denen sich Konstruktion und Auflösung, Nähe und Ferne, Licht und Dämmerung permanent verschieben. Seine Arbeiten wirken wie atmosphärische Landschaften ohne festen Ort - offen für Projektionen, getragen von intensiver Farbigkeit und einer subtilen räumlichen Spannung.
In einem aufwendigen Schichtprozess entstehen Oberflächen, die er ausbaut verdichtet und wieder auflöst. Gerade diese Bewegung zwischen Setzen und dem bewussten Abtragen von Farbschichten verleiht seinen Werken eine außergewöhnliche Tiefe und persönliche Handschrift. Auch wenn sich in vielen seiner Arbeiten Landschaften erkennen lassen, interessiert Sawatzki nicht das Abbild dieser, sondern der emotionale Nachhall, Stimmungen, Fragmente und Erinnerungen.
Seit 2012 arbeitet der in Regensburg geborene Künstler freischaffend und ist mit Ausstellungen und Sammlungspräsenz international vertreten, unter anderem in den USA, Kanada und Südkorea. Heute verbindet seine Malerei die Direktheit urbaner Herkunft mit einer präzisen, poetischen Bildsprache, die zwischen Abstraktion und Erinnerung eine eigenständige, unverwechselbare Position einnimmt.
Leszek Skurski
Leszek Skurskis reduzierte Bildwelten leben von Andeutung und Offenheit. Mit feinem Gespür für Komposition und Atmosphäre verdichtet er alltägliche Szenen zu vielschichtigen Bildern.
Koo Bona, Philipp-Emanuel Eyrich
Where Time Settles
25.08.2026 - 16.10.2026
Koo Bona, Philipp-Emanuel Eyrich
Bode Galerie
Bona Koo x Philipp-Emanuel Eyrich - Where Time Settles
Jedes Material trägt seine eigene Geschichte in sich. Es bewahrt Spuren geologischer Prozesse, menschlicher Eingriffe und natürlicher Veränderungen und wird damit zum Träger von Erinnerung, Zeit und Transformation. Die Ausstellung versammelt zwei künstlerische Positionen, die Material nicht als bloßes Mittel der Formgebung verstehen, sondern als eigenständigen Bedeutungsträger. Aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten heraus entwickeln die südkoreanische Künstlerin Koo Bona und der deutsche Bildhauer Philipp Emanuel Eyrich Werke, in denen sich Natur und Konstruktion, Dauer und Wandel sowie organisches Wachstum und menschliches Gestalten in einem vielschichtigen Dialog begegnen.
Die Arbeiten von Koo Bona entstehen in einem langsamen Prozess des Schichtens und Verdichtens. Tusche dringt tief in das traditionelle Hanji-Papier ein und bildet einen dunklen Bildgrund, aus dem Fossilien, Pflanzenformen und geologische Strukturen hervortreten. Gold- und Silberpigmente erzeugen dabei keine dekorativen Akzente, sondern markieren Übergänge zwischen Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und Gegenwart. Das Fragment wird zum Sinnbild einer Welt, die sich fortwährend verändert und dennoch Spuren ihres Ursprungs bewahrt. Koo versteht Natur nicht als Landschaft im klassischen Sinne, sondern als lebendigen Kreislauf, in dem Werden und Vergehen untrennbar miteinander verbunden sind.
Auch Philipp-Emanuel Eyrich begreift Material als Speicher von Geschichte. Seine aus Beton geformten Vasen erinnern gleichermaßen an archaische Felsformationen und an die klare Formensprache brutalistischer Architektur. Als eine der ältesten Objektformen der Kunstgeschichte wird die Vase ihrer ursprünglichen Funktion enthoben und als autonome Skulptur neu gedacht. Ihre Oberflächen tragen die Spuren manueller Bearbeitung; Licht und Schatten modellieren die Reliefs immer wieder neu und verleihen den massiven Körpern
eine überraschende Lebendigkeit. Eyrich verbindet natürliche Wachstumsprozesse mit menschlicher Konstruktion und untersucht die fragile Balance zwischen organischer Entwicklung und gebauter Umwelt.
Im Dialog miteinander eröffnen beide Positionen unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe grundlegende Fragestellung. Koo Bona verdichtet Zeit in feinen Schichtungen und transluziden Bildräumen, während Eyrich sie als physische Masse und räumliche Präsenz erfahrbar macht. Was bei Koo in der Tiefe des Papiers sedimentiert, tritt bei Eyrich als plastische Oberfläche hervor. Beide Künstler richten den Blick auf elementare Strukturen – Schichtungen, Erosionen, Verdichtungen und Wachstumsprozesse –, in denen sich die Wechselwirkungen zwischen Natur und Kultur, Vergänglichkeit und Beständigkeit manifestieren. Material wird dabei nicht lediglich zum Träger einer Idee, sondern selbst zum Ausdruck eines fortwährenden Wandels.
So entsteht eine Ausstellung, die weniger von Gegensätzen als von Resonanzen erzählt. Die Werke überschreiten geografische und kulturelle Grenzen und führen vor Augen, dass Erinnerung nicht allein im Menschen verankert ist, sondern ebenso in Materialien, Landschaften und ihren eingeschriebenen Spuren fortlebt. Zwischen Papier und Beton, Fläche und Körper entfaltet sich ein stiller Dialog über die Zyklen des Lebens und die unaufhörliche Transformation der Welt.
Peter Böhnisch, Milica Giacomelli
In First Contact zeigt die Galerie Monica Ruppert Malerei von Peter Böhnisch. Milica Giacomelli hat die raumspezifische Videoinstallation In Between II konzipiert: eine auf drei Wänden laufende, immersive Projektion, in der analoge Fotografie auf digitale 3D-Skulptur trifft.
Simon Halfmeyer
Ein offenes System zeichnet sich durch seine Durchlässigkeit und seine Empfänglichkeit für äußere Einflüsse aus.
Gerade diese Offenheit und Fragilität sind wesentliche Bestandteile des Entstehungsprozesses in Simon Halfmeyers Arbeiten.
Roberto Barbosa
Mit Underground präsentiert die Galerie 3AP die erste Einzelausstellung von Roberto Barbosa. Die Ausstellung erstreckt sich über den Galerieraum und den historischen Luftschutzraum des Hauses.
Att Poomtagon
Light/A Life Running from the Self's Shadow
03.09.2026 - 10.10.2026
Att Poomtagon
Galerie Perpétuel
Lothar Wolleh
Die PANGALLERY in Frankfurt präsentiert mit „Lothar Wolleh – LichtBilder“ eine Ausstellung, die das fotografische Werk eines der bedeutendsten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit in neuer Perspektive zeigt.
Mison Schreff
In der Lobby des Designhotels zeigt Galerie Greulich ausgewählte Arbeiten der koreanisch-deutschen Künstlerin.
Gruppenausstellung
Die Ausstellung „Gefundene Welten“ versammelt Werke von Kati Jünger im Dialog mit Arbeiten von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall und Rolf Hans. Über Generationen und Medien hinweg entfaltet sich ein gemeinsames Thema: die Verwandlung der Wirklichkeit in eine persönliche Bildsprache.
Birgitta Weimer
Birgitta Weimer thematisiert seit Jahre das Anthropozän, das vom Menschen dominierte Erdzeitalter, mit seinen katastrophalen ökologischen Folgen. Die Ausstellung APHOTAL verbindet zwei Werkkomplexe, die sich dem Zustand der Ozeane widmen.
Anton Stankowski, Abisag Tüllmann
Bei Ausstellungen mit mehreren Künstler:innen kann man zwischen Wahlverwandtschaften, die Erwartbares erneut zeigen, und Konstellationen, die Bekanntes dank der neuen Begegnung anders zeigen, unterscheiden. Die Ausstellung mit Arbeiten von Anton Stankowski und Abisag Tüllmann gehört zur zweiten Gruppe.
Johanna Reich
Unter dem Titel "Queen of Never" präsentiert die Galerie Anita Beckers die zweite Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, darunter hybride Malereien der Serie "The Colour of Maybe", Zeichnungen aus "SHE-LAND" und selbstfahrende "Bots".
Stella Winter, Wei Zhu, Lara Weiler, Elisa Deutloff & Chelsea Hartmann
Gen Z – wer ist diese Generation eigentlich, was treibt sie umher und wie reagiert sie auf ihre Umwelt? Diese Fragen nerven und trotzdem werden sie immer wieder gestellt, über sich selbst und andere, von außen und über Köpfe hinweg.
Sophie Esslinger
Wir freuen uns auf die erste Einzelausstellung von Sophie Esslinger in der Galerie. Gezeigt werden neue Gemälde der Künstlerin.
Frank Mädler
Frank Mädlers Ausstellung Selbst setzt sich auf vielfältige Weise mit der künstlerischen Ausgestaltung der eigenen Biographie auseinander.
Giovanni Frangi
Mit DU 2025–2026 präsentiert Giovanni Frangi nun eine umfangreiche Werkgruppe jüngster Arbeiten, die erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Mark Francis
Mit Chroma präsentiert die Galerie Bernhard Knaus Fine Art neue Arbeiten des nordirischen Malers Mark Francis (*1962), dessen Werk sich als malerische Übersetzung von Klang, Frequenz und Resonanz entfaltet.
Hendrik Zimmer
Unter dem Titel Common Disposition präsentiert Hendrik Zimmer Arbeiten in sehr unterschiedlichen Materialien und Verfahren, die aus einer gemeinsamen künstlerischen Haltung entstanden sind.
Theresa Möller
Die dritte Einzelausstellung von Theresa Möller. Unter dem Titel „Fragmental Fields“ lädt die Ausstellung dazu ein, in die neuesten malerischen Kosmen der Künstlerin einzutauchen.
Stefan Ungureanu
Wir im Jahr 2000, wenn wir keine Kinder mehr sein werden, werden wir das verwirklichen, was wir einst gesehen haben; alle kühnen Träume werden wir in Taten verwandeln.“
WOPP (Wolfgang Oppermann)
Die Galerie zeigt Werke von Wolfgang Oppermann (1937−2001), genannt Wopp, der lange an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg lehrte.
sophie constanze polheim, Harriet Rabe von Froreich
SOLID GHOSTS
04.09.2026 - 17.10.2026
sophie constanze polheim, Harriet Rabe von Froreich
DER MIXER
SOLID GHOSTS untersucht die fragile Grenze zwischen virtueller und realer Welt – jene Schwelle, an der Körperlichkeit scheinbar irrelevant wird und doch immer wieder ihren Platz behauptet. In der Ausstellung treffen zwei künstlerische Positionen aufeinander, die auf sehr unterschiedlich Weise vom Körper, Technologie und Verkörperung erzählen.
Sophie Constanze Pohlheims Arbeiten entstehen u.a. aus verbrannten Autoteilen - Metall ähnlich einer Rüstung, deformierte Strukturen, die als Zeugnisse von Hitze, Zerstörung und Geschwindigkeit fungieren. Diese Fragmente kombiniert die Künstlerin mit Gebilden aus Rosshaar, die wie Werkzeuge der Berührung und zugleich der Verletzung wirken. Pohlheim verankert ihre Installationen in der griechischen Mythologie: Das Feuer, das ihre Materialien gezeichnet hat, verweist auf Prometheus, den Bringer der Flamme, der den Menschen die Technik schenkte – und dafür selbst einem ewigen Schmerz ausgesetzt wurde.
Die Werke oszillieren zwischen technologischem Fortschritt und körperlicher Verwundung. Autounfälle als moderne Rituale des Scheiterns, Spuren eines technoiden Übermuts, berühren hier die Bildsprache von Sadomaso-Praktiken: Schmerz, Disziplin, Grenzüberschreitung. Pohlheims Objekte besitzen eine massive körperliche Präsenz; sie sind zugleich Mahnmal und Metapher – Relikte einer Welt, in der Technologie nicht nur dient, sondern zeichnet, formt, verletzt.
Demgegenüber stehen Harriet Rabe von Froreichs Arbeiten, die die Schnittstelle zwischen digitaler Interaktion, Ritual und menschlicher Fürsorge beleuchten. Ihr Werk „Tarotbot“, entstanden während der Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie, basiert auf einem Austausch über Instagram: Menschen schickten ihr Nachrichten, woraufhin die Künstlerin eine Tarotkarte für sie zog. Diese Karte rekonstruierte sie anschließend mit Alltagsgegenständen aus ihrem Haushalt – sie verkörperte also die Karte im realen Raum. Anschließend formulierte sie eine persönliche, intuitiv orientierte Deutung als kleine Lebenshilfe.
Ihre zweite Arbeit, „Sisybot“, verweist auf den Mythos von Sisyphos: Ein Programm auf einem altertümlichen Computer generiert endlose Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen, um daraus potenzielle Mailadressen zu formen und an diese Nachrichten zu senden – ein absurdes, mechanisches Ringen um Kontaktaufnahme. In beiden Werken wird deutlich, wie von Froreich digitale Praktiken mit menschlichen Bedürfnissen nach Sinn, Kommunikation und Berührung verschränkt und sie in performative, körpernahe Formen überführt.
Diana Lupascu, Massimo Pugliese, Silvia Trampus, Alice Zeni
60 Jahre zeitgenössische Kunst im deutsch-italienischen Kontext: Im Jahr ihres Jubiläums präsentiert die Frankfurter Westend Galerie zum Saisonstart der Frankfurter Galerien eine Ausstellung mit vier jungen Talenten aus Italien.
Anya Triestram
In der Ausstellung „Hast du mich vermisst?“ kehren Formen zurück, als würden sie aus einer leichten Verschiebung der Erinnerung erneut auftauchen.
Georg Schnitzler
Vater - Mutter - Kind
04.09.2026 - 17.10.2026
Georg Schnitzler
galerie . mühlfeld + stohrer
Vater – Mutter – Kind
Georg Schnitzler · Christel Schnitzler-Steinbach · Gerhard Steinbach
Was eine Familie verbindet, muss nicht ausgesprochen werden. Manchmal hängt es wie in unserem Fall einfach an der Wand.
Zur Frankfurter Saisoneröffnung zeigt die galerie . mühlfeld + stohrer neue Arbeiten von Georg Schnitzler — großformatige Malerei und Zeichnung, die den Menschen zeigt, wie er selten zu sehen ist:
Ohne Erklärung, ohne Pose, ohne Schutz!
Seine Figuren — ausschließlich männlich — stehen meist frontal im Bild. Keine Geste der Stärke, sondern Verletzlichkeit als Zustand.
Schnitzler ist seit 2023 Sociétaire des Salon d'Automne Paris und wird dauerhaft durch die galerie . mühlfeld + stohrer vertreten.
Begleitet werden seine Werke von Arbeiten seiner Mutter, der vielfach ausgezeichneten Künstlerin Christel Schnitzler-Steinbach, und seines Großvaters Gerhard Steinbach — nicht als Retrospektive, sondern als Herkunft, aus der sich seine eigene Arbeit erschließt.
Gerhard Steinbach malte gegenständlich und handwerklich präzise. Zu sehen ist unter anderem ein Porträt seiner Tochter als Kind — das Mädchen mit der Puppe, das später selbst eine bedeutende künstlerische Position entwickeln sollte.
Schnitzler-Steinbach folgte mit ihren großformatigen Öl- und Pastellarbeiten einer strengen geometrischen Formensprache: durchlichtet, ruhig, Raum und Stille organisierend.
Ihre Polaroidserien, in denen wandernde Schatten Zeit und Veränderung sichtbar machen, waren Teil der historischen Polaroid Collection, einer der bedeutendsten fotografischen Sammlungen des 20. Jahrhunderts, die 2008 aufgelöst wurde.
Kontakt:
Kurt Mühlfeld-Hemprich
muehlfeld-stohrer@web.de
Günther Förg
1985 fotografiert Günther Förg (1952–2013) in der Krefelder Wilhelmshofallee 91 das ehemalige Wohnhaus des Seidenfabrikanten Hermann Lange (1874–1942).
HIROKO
In der Ausstellung präsentieren wir aktuelle Arbeiten von HIROKO aus der Serie „Gezeiten“, die 2025-2026 entstanden sind. Zu sehen sein werden Werke auf Papier und Leinwand.
Hilde Trip
„fragile permanence“ zeigt eine Künstlerin, deren Werk leise, aber eindringlich wirkt: kontemplativ, materialbewusst und von großer ästhetischer Präsenz.
Alice Hauck, Amelie Plümpe
Die Ausstellung untersucht, wie Pausen organisiert werden, wie sie in Arbeitsabläufe eingebunden sind und welche Rolle Architektur bei der Organisation des Arbeitskörpers spielt.